Archiv der Kategorie: Aktuelles

CDU wählt Vorstand

Das Resümee, das der Vorsitzende der CDU Müschede bei der Mitgliederversammlung ziehen konnte, war durchweg positiv. Auch im letzten Jahr verzeichnete der Ortsverband einige Neuzugänge. Ein Trend, der im aktuellen Jahr anhält. Dies sei umso erfreulicher, meinte Hillebrand, als dass im Allgemeinen Parteien und Vereine über einen Rückgang der Mitgliederzahlen klagten. Ebenfalls die Tatsache, dass es sich um Junge, Ältere, Frauen und Männer handele, die den Weg in die Partei gefunden haben, könne zufrieden stimmen. Die Entwicklung sei eine Bestätigung für die Arbeit der CDU vor Ort. Deren Ergebnisse listete er in seinem Rückblick auf. Noch dieses Jahr werde beispielsweise mit der Aufwertung des Dorfmittelpunktes begonnen. Ein Projekt, das Fördermittel des Heimatministeriums in Höhe von 130.000 Euro in Anspruch nehme und für das sich die CDU zusammen mit den anderen Parteien im Bezirksausschuss stark gemacht hatte. Hillebrand weiter: „Zudem hat der von der CDU Müschede organisierte Neujahrsempfang mit Heimatministerin Ina Scharrenbach dazu geführt, dass auch die Schützenbruderschaft erfolgreich Zuschüsse für die Renovierung der Schützenhalle in Höhe von 130.000,- € beantragen konnte“.

Darüber hinaus wurde gemeinsam mit den anderen Parteien der Neubürgerstammtisch eingeführt, die Jugendkonferenz abgehalten und in komplizierten Gesprächen mit dem Nabu erreicht, dass das Osterfeuer nach wie vor abgebrannt werden kann, wenn auch an einem anderen Ort. Und auch das marode Bushaltestellenhäuschen an der Rönkhauser Straße konnte ersetzt werden. „Natürlich sind wir auch in den sozialen Medien aktiv. Im letzten Jahr hat die CDU die Seite „mieten, vermieten, kaufen, verkaufen“ installiert, auf der Häuser und Wohnungen in Müschede angeboten und nachgefragt werden,“ ergänzte er die Liste.

Im weiteren Verlauf der Sitzung wurden Vorstandswahlen durchgeführt. Veränderungen gab es an der Spitze. Während der Vorsitzende Hillebrand bestätigt wurde, löste Hubertus Mantoan Martin Känzler als Stellvertreter ab. Känzler wird in Zukunft das Team der 10 Beisitzer verstärken. Dies sind Hubertus Hörster, Friedrich Schulte-Weber, Richard Stakemeier, Ralph Kaufmann, Margret Backs, Sebastian Herbst und Willy Willmes, sowie als Neuzugänge Nina Guschall und Christian Schulte. Geschäftsführerin Gisela Wilms kann ihr Amt auch in den nächsten zwei Jahren ausüben, ebenso Schriftführerin Martina Geilker.

Nachdem Ratsherr Hubertus Mantoan erklärt hatte, bei der nächsten Kommunalwahl nicht mehr kandidieren zu wollen, nominierte die Versammlung Christoph Hillebrand als seinen Nachfolger. Hillebrand dankte Mantoan für die vielen Jahre, in denen er sich unermüdlich für Müschede und darüber hinaus eingesetzt habe. Als Stellvertreterin wurde Gisela Wilms vorgeschlagen, für den Kreistag: Willy Willmes. Alle Kandidaten wurden ohne Gegenstimmen gewählt. Die Kandidaten müssen nun noch auf dem CDU-Stadtparteitag bestätigt werden.

Gastredner Jochem Hunecke informierte anschließend die Mitglieder der Versammlung über aktuelle Themen aus dem Rathaus. In der Diskussion mit dem Fraktionsvorsitzenden der CDU nahm der Bereich „Kommunalwahl 2020“ breiten Raum ein. Hunecke konnte einige konstruktive Vorschläge mitnehmen.

Am Schluss standen Ehrungen auf dem Programm. Johannes Michel und Hubert Schöttler sind seit 50 Jahren Mitglied der CDU, Richard Stakemeier seit 40 Jahren. Hillebrand dankte ihnen mit einer Medaille und einem Präsent für ihre Treue.

 

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CDU erbittet Stellungnahme des Bürgermeisters zum Radweg

Die CDU Müschede hat sich in einem Offenen Brief bzgl. des fehlenden Radwegs durch das Röhrtal an Arnsbergs Bürgermeister Ralf Paul Bittner gewandt. „In einer Stellungnahme in der örtlichen Presse zur Röhrtalbahn, gemeinsam mit Sunderns Bürgermeister Ralph Brodel, sind Sie vor einiger Zeit zu dem Schluss gekommen: „Welche Betrachtung man auch immer einnimmt: die vernünftige, weitgehende Lösung ist Bahn, Bus UND Radweg“, zitiert die CDU den Bürgermeister.

Bereits seit Jahren spricht sich die CDU Müschede für einen Radweg durchs Röhrtal aus. „Besonders dringlichen Handlungsbedarf sehen wir im Teilstück zwischen Müschede und Reigern“, so die CDU Müschede. Dazu möchten CDU-Vorsitzender Christoph Hillebrand, Ratsmitglied Hubertus Mantoan und Kreistagsmitglied Willy Willmes vom Stadtoberhaupt wissen:

„Welche Trassenführung favorisieren Sie für den Radweg? Wie weit sind hier die Planungen seitens der Stadtverwaltung? Konnten bereits Flächen für einen solchen Radweg erworben werden? Wie sieht der Zeitplan für den Bau des Radwegs aus?“.

„Mit dem Fahrrad entlang zwischen Müschede und Reigern zu fahren ist lebensgefährlich. Hier muss dringend etwas passieren“, so die CDU weiter.

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CDU setzt sich für Sanierung der Pausenhalle ein

Auf Initiative der CDU Müschede wurde heute die Pausenhalle der Grundschule Müschede besichtigt, um mit den Vereinen über den Sanierungsbedarf zu sprechen. Vertreter der drei musikalischen Vereine Musikverein, Spielmannszug und Chor waren ebenso anwesend  wie der Leiter des Gebäudemanagements der Stadt Arnsberg, Herr Kilpert. Neben der Schule nutzen die drei Vereine die Pausenhalle für ihre wöchentlichen Proben. Hinzu kommt die Kinder- und Jugendarbeit. Somit ist die Pausenhalle in der Woche voll ausgelastet.

Der Sanierungsbedarf wurde schnell deutlich. Angefangen bei Türen und Fenstern, über die Belüftung und Heizung bis hin zu einer schlechten Akustik. Über eine Renovierung hinaus würden sich die Vereine über mehr Lagerflächen und eine Akustikdecke freuen.

Die CDU versucht nun, Fördermittel aus dem Leaderprojekt zu akquirieren, um so die Pausenhalle zu einem „Haus der Musik“ zu machen. Alternativ gibt es eventuell die Möglichkeit, mit städtischen Mitteln Abhilfe zu schaffen. Auch die Vereine boten an, selbst aktiv zu werden.

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CDU besichtigt Sauerland-Museum

 

 

Auf Einladung des CDU-Ortsverbandes Müschede konnten Mitglieder und Gäste die Dauerausstellung des Sauerland-Museums besichtigten. Dr. Jürgen Schulte-Hobein führte durch den Landsberger Hof, den renovierten Trakt des Museums, und erläuterte unterhaltsam die Geschichte unserer Heimat. Das Museum insgesamt, also mit dem Neubau, wird im September 2019 eröffnet, worauf wir alle gespannt sein dürfen.

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Ministerin Scharrenbach beim Neujahrsempfang

Müschede hatte heute, 20. Januar 2019, hohen Besuch. Die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung, Ina Scharrenbach, war zu dem Neujahrsempfang des CDU-Ortsverbandes gekommen. Auch der Bundestagsabgeordnete Carlo Cronenberg, Arnsbergs Bürgermeister und sein Stellvertreter, Peter Blume, waren der Einladung gefolgt, sowie rund 50 andere Interessierte. In seinem Rückblick auf 2018 konnte der Vorsitzende der Ortsunion, Christoph Hillebrand, wieder auf die vielfältigen ehrenamtlichen Aktivitäten im Dorf hinweisen, die seiner Meinung nach ein Grund für die ungebrochene Nachfrage nach Baugrundstücken oder Wohnraum sei. Die Ministerin, die kurz vorher bei ihrem Besuch des Klosters Wedinghausen dort einen Scheck in Höhe von 360.000 Euro überreicht hatte, informierte über verschiedene finanzielle Fördermöglichkeiten, die das Land für Kommunen, Vereine oder auch lose Gruppierungen bereithält. Eine ausführliche Auflistung ist auf der Homepage nachzulesen: https://www.mhkbg.nrw/heimat/Heimatfoerderprogramm/index.php. Im Anschluss wurde die Ministerin von den Gästen nach konkreten Fördermöglichkeiten gefragt, wie zum Beispiel nach der finanziellen Unterstützung für Instandhaltungsaufwendungen für die Schützenhalle. Die Resonanz der Gäste auf den Besuch der Ministerin war durchweg positiv. Alle waren von der Kompetenz, aber auch der humorvollen Schlagfertigkeit von Ina Scharrenbach beeindruckt.

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Bitte langsam fahren

„Langsam fahren“ „Achtung Kinder“ „Stopp“. Mit diesen Appellen wenden sich Schüler der Grundschule Müschede an die Autofahrer. Die Kinder der Klasse 3 malten unter der Leitung der Kunstlehrerin Frau Willeke bunte Bilder, die die Autofahrer sensibilisieren sollen.

Das Projekt ist eine Reaktion auf die Veranstaltung „Offenes Ohr“ der CDU Müschede . Bei dem Treffen hatten sich mehrere Anwohner darüber beschwert, dass Autofahrer zu schnell durch die Tempo-30-Zone fahren. Die CDU setzte sich für Geschwindigkeitsmessungen ein, ließ eine Geschwindigkeitsanzeige aufhängen und hat die Kinder der Grundschule um Mithilfe gebeten. Die liebevoll gestalteten Arbeiten der Kinder sind ein weiterer Versuch, die Autofahrer zu angemessenem Fahrverhalten zu bewegen.

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Offenes Ohr für Bewohner am Limberg

Zu einer weiteren Besprechung mit Bewohnern des Limbergs trafen sich der Vertreter der Polizei, Klaus Ramroth, und Wolfgang Schomberg von der Stadt Arnsberg. Bei dem Gespräch, zu dem der CDU-Ortsverband  eingeladen hatte, wurde vor allem die Raserei auf der Steinbergstraße kritisiert. Laut Messungen, die die Polizei im September durchgeführt hatte, lag der Spitzenwert in der Tempo-30-Zone bei 70 km/h. Da aber die Durchschnittsgeschwindigkeit „nur“ 40 km/h betrug, sieht sich die Stadt außer Stande, verkehrsberuhigende Maßnahmen durchzuführen. Die Anwohner bezweifelten die  Aussagekraft der Messungen, da diese in einem Zeitraum stattgefunden hätten, in dem eine Baustelle schnelles Fahren verhindert habe. Ihrer Beobachtung nach sind es meistens die gleichen Bewohner des Neubaugebietes, die viel zu schnell fahren. Ramroth schlug daraufhin vor, mit diesen Personen zu sprechen und an ihre Vernunft zu appellieren, bevor sich die Polizei einschaltet. Im Verlauf der Diskussion wurden mögliche Maßnahmen erläutert, die nun von den CDU-Politikern angestoßen werden.

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CDU Müschede auf gutem Weg

Zur Jahreshauptversammlung der CDU Müschede begrüßte der Vorsitzende Christoph Hillebrand neben den Mitgliedern den stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Arnsberg. Bevor Peter Blume über seine bisherigen Erfahrungen in seinem neuen Amt berichtete, lobte er die Müscheder Partei. „Das Engagement der Mitglieder ist beachtenswert. Einige Spitzenpositionen werden von dem Ortsverband eingenommen. Albert Hoffmann und Gisela Wilms führen die Senioren- bzw. Frauen Union an. In der Fraktion sitzen drei Vertreter aus Müschede, so viele Personen stellt kein anderer Ortsverein. Hubertus Mantoan ist zudem Vorsitzender des Bezirksausschusses und des Ausschusses für Soziales, allgemeine Bürgerdienste und bürgerschaftliches Engagement. Willy Willmes und Christoph Hillebrand sind im Kreistag vertreten. Für einen relativ kleinen Ort ist das eine beträchtliche Bilanz“, meinte Blume anerkennend. Aber nicht nur politisch mache Müschede positive Schlagzeilen. Mit Wennigloh richte die Schützenbruderschaft im September dieses Jahres das Stadtschützenfest aus und zeige auch hier großen ehrenamtlichen Einsatz. Nicht zu vergessen sei der Aufstieg des TUS Müschede in die Bezirksliga, der das Bild eines aktiven Dorfes vervollständigen würde. Nach den Lobeshymnen, die die Mitglieder gerne hörten, berichtete der stellvertretende Bürgermeister über die politische Entwicklung in Arnsberg. „In unserer Stadt wird sich in den nächsten Jahren sehr viel tun. Angefangen bei der Sanierung des Rathauses in Verbindung mit dem Campus-Konzept bis hin zur Eröffnung des Sauerland-Museums stehen uns spannende Zeiten ins Haus, die die Fraktion der CDU maßgeblich mitgestalten wird“, führte Blume aus. „Darüber hinaus werden wir viel Geld in die Schulen und somit in Bildung investieren, damit wir zukunftsfähig bleiben.“

In seinem Bericht über die Aktivitäten des Ortsverbandes wies der Vorsitzende Hillebrand auf die Arbeit wegen der Wahlkämpfe hin. „Landtags- Bundestags- und Bürgermeisterwahl innerhalb eines Jahres haben nicht nur unsere Parteikasse sehr strapaziert. Auch haben wir viel Zeit investiert, um für die CDU und unsere Kandidaten zu werben, was bekanntlich nicht bei jeder Wahl erfolgreich war. Davon unbeeindruckt werden wir uns weiter für unser Dorf einsetzen und für alle Bewohner ein offenes Ohr haben. Wir unterstützen auch in Zukunft die Ehrenamtskneipe, wo wir beim letzten Mal einen Neubürgerstammtisch ins Leben gerufen haben. Die Umgestaltung des Dorfmittelpunktes steht ebenfalls auf unserer Agenda. Erste Besprechungen mit städtischen Vertretern sind bereits gelaufen.“ Sorgen mache nach wie vor die Ungewissheit über das Osterfeuer. Der NABU als Besitzer des ehemaligen Truppenübungsplatzes zeige bisher wenig Entgegenkommen. „Aber auch hier lassen wir uns nicht entmutigen und versuchen gemeinsam mit den anderen Parteien eine Lösung zu finden“, zeigte sich der Vorsitzende des Ortsverbandes optimistisch.

Zum Schluss der Veranstaltung ehrten Blume und Hillebrand Karl Lehrich für dessen 40-jährige Mitgliedschaft in der CDU.

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Unser Bürgermeisterkandidat unterwegs in Müschede

Eisige Temperaturen und Minusgrade hielten Peter Erb nicht davon ab, seine Hausbesuche in Müschede fortzusetzen. Dass ihm und den Besuchten die Gespräche Spaß machten, zeigen die Bilder.

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Neujahrsempfang der CDU Müschede

1-DSC00960Rückblicke und Vorschauen standen im Mittelpunkt der Rede von Christoph Hillebrand, dem Vorsitzenden der CDU Müschede. Bereits zum 26. Mal hatte der Ortsverband der CDU alle Vertreter der Vereine des Dorfes und die Bewohner Müschedes eingeladen. Hillebrand führte den Erfolg dieser Veranstaltung unter anderem darauf zurück, dass an dem Abend Netzwerke vertieft oder geknüpft werden könnten. Ebenso gebe es vielfältige Möglichkeiten, mit politischen und anderen Entscheidungsträgern Probleme zu erörtern.Bei seiner Rückschau ging er auf einige Ereignisse des letzten Jahres ein. Als Tiefpunkt in der Geschichte des Dorfes nannte er die Schließung der letzten Kneipe. Bis heute habe sich kein Pächter gefunden, der eine Gaststätte wieder zum Leben erwecken möchte. Hillebrand weiter: „ Diese negative Entwicklung brachte jedoch auch einen erfreulichen Aspekt mit sich. Der „Schützenkrug“ wird seit einiger Zeit von Ehrenamtlichen unterhalten. Insbesondere die Schützenbruderschaft sorgt dafür, dass alle zwei Wochen freitags die Kneipe geöffnet ist. Unterstützt wird sie dabei von Vertretern anderer Vereine. Auch ist gewährleistet, dass Familienfeiern stattfinden können.“ Als weitere Punkte nannte er die Gründung einer Kinderfeuerwehr, in der 6 bis 9-Jährige an den Freiwilligendienst herangeführt werden. Der Weihnachtsmarkt wurde erfolgreich von Grundschule und Kindergarten organsiert und mit der Wahl des Müscheders Carlo Cronenberg ist ein weiterer Sauerländer im Bundestag eingezogen. In dem gerade begonnen Jahr wird die Stadt Arnsberg mehrere Investitionen tätigen. Die Turnhalle der Grundschule wird saniert, das Feuerwehrhaus erweitert und einige Stellen im Dorf aufgewertet, wie der Eingangsbereich Krakeloh/Hohlweg. Sorgen macht dem Vorsitzenden der CDU, dass der Nabu (Naturschutzbund) als neuer Eigentümer des Truppenübungsplatzes nicht mehr gestatten will, das Osterfeuer an der bisherigen Stelle abbrennen zu lassen. Hier sind die Bundestagsabgeordneten des HSK um Vermittlung gebeten worden. Nach Hillebrands ausführlichen Schilderungen referierten Petra Schmitz-Hermes und die Müschederin Johanna Kraft über die Bürgerstiftung Arnsberg. Die Stiftung, die 2006 ins Leben gerufen wurde, ist die viertgrößte in NRW und verfügt mittlerweile über ein Stiftungskapital von 3 Millionen Euro. Gefördert werden die unterschiedlichsten Bereiche. Breiten Raum nehmen hier Jugendliche ein, die von den Ausschüttungen besonders profitieren. Als Beispiel nannte Schmitz-Hermes das bekannte Konzept „ProBe“, das Jugendlichen ermöglicht, in die Berufswelt zu schnuppern. Der Leuchtturm in Arnsberg ist ebenso durch die Bürgerstiftung ermöglicht worden wie die Schaffung einer Heinrich-Knoche-Welt in Herdringen, mit der gerade begonnen wurde. Seit letztem Jahr steht der Geschäftsführerin Johanna Kraft zur Seite, die die Jugendbürger- stiftung leitet. „Junge Leute haben andere Ideen, die auf einen anderen Adressatenkreis abzielen,“ begründete Schmitz-Hermes den Aufbau dieser Institution, die einmalig in NRW ist. Johanna Kraft warb um Mitarbeiter. „Es macht sehr viel Spaß, eigenständig Projekte zu entwerfen oder eingereichte zu beurteilen. Darüber hinaus macht es sich in jedem Lebenslauf sehr gut, wenn man auf die Erfahrung in diesem Bereich hinweisen kann.“ Geworben wurde auch von Schmitz-Hermes. Da das zur Verfügung stehende Geld, laut Satzung, nur Arnsbergern Projekten zugeteilt werden darf, könne man für die Heimat Gutes tun. Sei es, dass statt Geschenken zum Geburtstag Geld in die Stiftung fließe oder ein entsprechender Hinweis im Testament aufgeführt werde. Auch gebe es die Möglichkeit, einen eigenen Fond zu gründen mit dem Namen des Spenders, der somit der Nachwelt erhalten bliebe. Mit dem Appell: „Hinterlassen Sie Spuren.“ beendete die Geschäftsführerin ihren Vortrag.

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