Ergebnisse der Sitzung des Bezirksausschusses vom 5. Februar

Hubertus Mantoan, Vorsitzender des Bezirksausschusses, informiert:

In der Sitzung des BZA Müschede am 05.02.15 befasste sich der Ausschuss u. a. mit den Aktivitäten der Bürgerinitiative (BI) KOHA IV sowie dem Zustand in der KiTa Müschede nach der Erweiterung und Wassereinbruch im Sommer letzten Jahres.

Der Sitzung wohnten neben den ordentlichen Mitgliedern des Ausschusses auch zahlreiche interessierte Zuhörer und Zuhörerinnen bei.

Der Sprecher der BI, Josef Reichenbruch, stellte anhand einer Bild unterstützten Präsentation den derzeitigen Stand der Initiativen dar. Neben der im Januar eingebrachten Petition gegen die Abteufung der Abbauphasen I – III befasst sich die BI derzeit in verschiedenen Arbeitsgruppen mit dem Genehmigungsverfahren der Abbauphase IV. Reichbruch machte deutlich, dass die BI noch reichlich Klärungsbedarf bei beiden Verfahren sieht. Die Mitglieder und Berater der BI treffen sich regelmäßig zu Gesprächen und zur Absprache der weiteren Vorgehensweise. Es wurde deutlich, dass sich die BI zwischenzeitlich außerordentlich gut in die Materie eingearbeitet hat. Der Vorsitzende bedankte sich im Namen des BZA für die bisherige Arbeit der BI.

Hinsichtlich der KiTa wurde deutlich, dass es bei der Abarbeitung der erforderlichen Maßnahmen im Zusammenhang mit der Erweiterung der KiTa zu Kommunikationsproblemen im Verhältnis zu den Eltern gekommen ist. Das wurde auch durch die Darstellung der Vertreter der Stadtverwaltung deutlich. Erschwert wurden die Erweiterungsarbeiten durch einen mehrfachen Wassereinbruch auf Grund von Starkregenereignissen im Sommer letzten Jahres, die zu einem erheblichen zeitlichen Verzug der Fertigstellung geführt haben. Die während der Bauzeit entstandenen Mängel und Probleme wurden leider nicht zeitnah und nachvollziehbar erklärt, so dass die Eltern verständlicherweise, deutlich unzufrieden mit der monatelangen Situation waren.

Die Fertigstellung ist nun verbindlich für den 16. Februar terminiert. Der Vorsitzende Mantoan bedankte sich insbesondere bei den Eltern und den Mitarbeiterinnen der KiTa, die die monatelangen Unannehmlichkeiten so geduldig über sich ergehen lassen mussten. Er mahnte zudem an, dass erst eine Folge und Anhäufung der unerledigten Probleme zu dieser Situation geführt haben, was durch rechtzeitige Gespräche zumindest hätte erklärt werden können.

Einig war man sich, dass die KiTa in Müschede nach Fertigstellung im Grunde als komplett neues Gebäude in zeitgemäßer Ausstattung einen Mehrwert erhalten hat.

Von Seiten der SPD wurde zum wiederholten Male angemahnt, dass die fehlenden regelmäßigen Leerungen von Straßengullis an bestimmten Stellen im Dorf zu Problemen führen. Weiterhin wurde darum gebeten, Laubcontainer zukünftig über einen längeren Zeitraum stehen zu lassen. Die Mehrzweckstreifen entlang der B 229 sollen nach Wunsch von Ratsmitglied Stüttgen mit sog. Piktogrammen (Fahrradfahrer) versehen werden, weiterhin bat er um die Beleuchtung des Verbindungsweges zwischen Kronen- und Rönkhauser Straße.

BZA-Mitglied Christoph Hillebrand empfahl die Einrichtung einer „Jugendkonferenz“ für Müschede. Dabei soll den Jugendlichen z. B. durch Workshops die Gelegenheit gegeben werden, ihre Belange, Wünsche und Vorschläge zu artikulieren und auf Realisierbarkeit prüfen zu lassen, bzw. auch selber zu prüfen. Dieser Vorschlag wurde zustimmend als Bitte an die Verwaltung weiter gereicht.

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